MG 15 1:4

MG 15 

Es wurde 1932 von der Firma Rheinmetall speziell für den beweglichen Einbau in Kampfflugzeugen (vor allem für Bordschützen in Bombern) entwickelt. Das auf dem Funktionsprinzip des MG 30 basierende MG 15 wurde im Laufe des Zweiten Weltkriegs durch das MG 81 ersetzt, das eine wesentlich höhere Schusskadenz sowie Gurtzuführung anstelle des 75 Schuss fassenden Doppeltrommelmagazines hatte. Das Problem beider Waffen war die geringe Durchschlagskraft der verwendeten Munition. Bei gut gepanzerten Flugzeugen wie z. B. bei der Il-2 konnten dementsprechend kaum Beschussschäden verursacht werden. Gegenüber modernen, also geschützten, Militärflugzeugen boten Leuchtspurgeschosse als Zielhilfe für den Einsatz von 20-mm-Maschinenkanonen und brandsetzende Geschosse den größten Nutzen.

Spät im Krieg wurden die MGs für den Infanterie-Einsatz umgerüstet und erhielten Schulterstütze sowie Zweibein für den Bodenkampf.